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Tribel 25. April 2004, 12:51
Hallo Webworker,
ich mache, wahrscheinlich wie so viele, Akquise über Communities. Ich wollte mal anfragen, ob mir hier jemand weitere Tipps geben kann.
Ich bewerbe mich derzeit nur über Flashforum.de, weil dieses die einzige Commmunity ist, bei der man manchmal Aufträge bekommt.
Weiter wäre ich natürlich über weitere, innovative Akquisevorschläge erfreut.
Grüße
Tribel
Ferengi 30. April 2004, 10:26
Hier kannst Du mal nachsehen:
www.dasauge.de (Kreative Berufe (Designer), Agenturen)
www.freiberufler.de (Freiberufler im IT-Bereich, Projektbörse)
www.gulp.de (IT-Freiberufler, Manager auf Zeit, Projektanbieter)
ankstorkhan 30. April 2004, 11:00
Schonmal social networks probiert?!
Im speziellen openBC.com ist bspw. genau für Kontakte unter Geschäftsfrauen und -männer gedacht. Kontakte aufbauen; sich unterhalten; Ideen austauschen u. daraus Ergebnisse ziehen.
Es gibt dort durchaus Beispiele, dass man sich kennenlernt und Geschäfte miteinander macht ...
tempa 29. Juli 2004, 20:31
Effizienter dürfte es sein, seine Nase aus dem Büro zu stecken bzw. den Hörer in die Hand zu nehmen und Kontakte auch auf anderen Wegen anbahnen.
Ich habe keine übermäßig prositive Erfahrungen mit Communities. Sicher geht auch auf dieser Schiene etwas und je mehr und desto regelmäßiger man sich in diesen tummelt, desto wahrscheinlicher wird der Auftrag.
Akquise ist jedoch auf den potentiellen Kunden direkt zu gehen. Engagement in Verbänden und Vereinen zahlt sich meist eher aus und die Arbeit des Kontakter ist gold wert, wenn man einen hat, der sein Fach versteht.
tempa
Pauli 29. Juli 2004, 21:13
Hallo,
wie ankstorkhan schon erwähnt hat, "social networking" ist sicher eines der aktuellsten Modewörter.
Meine Erfahrungen dazu:
ich bin bei openbc angemeldet, habe dort mein Profil, meine (geschäftl.) Interessen hinterlegt.
Ohne großes aktives Networking, habe ich so einige Kontakte knüpfen können, mit Leuten aus der Umgebung, oder auch aus ganz Deutschland.
Über openbc wurde ich dann auch zu BNI eingeladen, eine Organisation, die "Networking" wohl als größte internationale "Vereinigung" anbietet.
BNI ist nur ein Name, es gibt auch zahlreiche andere "Networking-Vereinigungen", mit unterschiedlichen Ansätzen.
Die Idee von BNI ist, dass Mitglieder versch. naheliegender Örte sich zu einem sg "Chapter" zusammenschließen. In dem Fall, wo ich eingeladen wurde, waren das erst mal 20 Geschäftsleute. Jede Berufssparte ist in jedem Chapter nur einmal vertreten.
Wenn jetzt einer dieser Geschäftsleute einen Auftrag auszugeben hat, wird dieser nicht nach dem "freien Marktwirtschaftssystem" vergeben, sondern an den, der in dem Chapter die Berufsgruppe abdeckt.
Hat man Bekannte, die einen Auftrag zu vergeben hat, stellt man hier ebenso Kontakte.
Das Motto gerade von BNI ist: "das Geschäft liegt auf der Straße, man muss nur richtig hinkommen". Die Idee ist zugegebener Maßen nicht schlecht, aber imo liegen Aufträge nicht auf der Straße, sondern auf einem Makrt, auf dem sich im Normalfall (ausgenommen Mono und Oligopole) viele Anbieter Konkurrenz machen, wo häufig der Beste den Auftarg bekommt.
Dann gibt es hier satte Mitgliedsbeiträge, im Fall von BNI bei 700 Euro/Jahr.
Aber um auf openbc zurückzukommen, dort gibt es Foren, wo du dich sozusagen bewerben kannst. Du kannst schauen, wer welche Dienstleistungen sucht...
Man sollte sich nicht zuviel von openbc erhoffen, Erflog wird man langfristig nur haben, wenn man Kontakte pflegt.
btw, Gründerstammtische sind auch was feines ;-)
Pauli
tempa 30. Juli 2004, 21:34
Was ich von BNI gehört habe und kenne, da ist mir der Preis für das Gebotene und das zu Leistende zu happig.
Das kann man auch ohne diesen Obulus zu leisten am Markt finden. Man muss sich dazu halt rühren. ;o)
Gruß tempa
Pauli 30. Juli 2004, 22:30
was mich neben der hohen PReise bei BNI am meisten stört ist dieses "zerstören" des freien unabhängigen Marktes. Ich hab einen Arzt, ich hab einen Designer, einen Banker, einen Unternehmensberater, einen Steuerberater und kann nicht nach qualitativen und preislichen Merkmalen auswählen.
Pauli